| Geschichte der Textilreinigung Solange es Textilien gibt, besteht die Notwendigkeit, diese zu reinigen. Über Jahrhunderte hinweg geschah dies ausschließlich mit Wasser und Seife. Die Frauen eines Dorfes oder eines Viertels trafen sich am Waschtag im Waschhaus, einem zumeist überdachten Becken an einem Bach- oder Flusslauf. Das Waschen war Notwendigkeit und sozialer Austausch zugleich. Mit der Entwicklung der Textilindustrie und damit immer neuer Fasern und Textilien stiegen auch die Anforderungen an deren Reinigung. Es etablierte sich das Handwerk des professionellen Textilreinigers. Dieser verwendete für sein Handwerk zum einen in zunehmendem Maße Maschinen, zum anderen aggressive Lösemittel. Die hierbei verwendeten Mittel wie Terpentinöl und Benzol wurden über Jahrzehnte beibehalten. Erst in den 50er Jahren wurde aufgrund zahlloser Feuerunfälle auf Perchlorethylen (PER) umgestellt. Dieses Lösemittel ist zwar nicht brennbar, mittlerweile aber aus Umwelt- und Gesundheitsschutzgründen in die Kritik geraten. Es folgten Anfang der 90er Jahre Lösemittel auf Kohlenwasserstoffbasis, sog. KWL. Diese erreichten zunächst nicht die Reinigungsleistung von PER und stießen schon aus diesem Grund auf Widerstand. Hintergrund war nicht zuletzt, dass die verwendeten Reinigungsmaschinen auf den Betrieb mit PER zugeschnitten waren. Mittlerweile stehen die mit KWL erzielbaren Reinigungsleistungen denen von PER nicht mehr nach. Die Reinigungsmaschinen arbeiteten klassisch im Bad-Verfahren. Wie bei der Haushaltswaschmaschine wurde die Wäsche im Bad gereinigt. Erst Anfang des 21. Jahrhunderts wurde die in anderen Märkten bereits erfolgreiche sog. JetClean-Technik auch in Deutschland eingeführt. Hierbei wird das Lösemittel mit Hochdruck auf die Wäsche aufgespritzt und wieder abgesaugt. Diese Technik erzielt mittlerweile teils bessere Ergebnisse als das klassische Bad-Verfahren und verbraucht zugleich nur einen Bruchteil an Lösemittel und Energie. Seit Mitte der 90er Jahre befindet sich die sog. Nassreinigung stark auf dem Vormarsch. Es handelt sich hierbei nicht um Waschen im herkömmlichen Sinne, da die verwendeten Maschinen und Pflegemittel den im Haushalt verwendeten nicht vergleichbar sind. Die Waschmittel sind vollständig biologisch abbaubar, die Maschinen können mittlerweile selbst Textilien reinigen, die laut Hersteller für die Nassreinigung ungeeignet sind. Wir verwenden sowohl die Nassreinigung als auch die Trockenreinigung mit JetClean-Technologie. Damit stellen wir ein Maximum an Umweltverträglichkeit durch Verwendung modernster und sparsamster Technologie sicher bei gleichzeitig herausragenden Reinigungsergebnissen - testen Sie uns selbst! |
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